Schachtsanierung ResiShield

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Schachtsanierung ResiShield

Schachtbeschichtung mit resiShield

Schachtbauwerke, gerade in ländlichen Gegenden aber auch im städtischen Bereich, sind beim Einsatz von Pumpwerken oftmals einer extremen Belastung ausgesetzt.
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Aus diesem Grunde sind sie oft in einem beklagenswerten Zustand und werden dann mit großem Aufwand im Tiefbauverfahren ersetzt oder nur kurzfristig mittels Mörtel instand gesetzt.
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Jedoch kann bei starken Belastungen gerade das die falsche Entscheidung sein. Denn starke H2S Belastungen können auch neu gesetzte Schächte in kürzester Zeit wieder ganz alt aussehen lassen. Die stark saure Atmosphäre setzt dem neuen Mörtel oder Beton sofort in unverminderter Intensität zu und führt dazu, dass neu gesetzte Schächte bereits nach wenigen Jahren wieder zu Sanierungsfällen werden.
Vorarbeiten für die Schachtbeschichtung
Bei NoDig Support werden daher alle Schachtbauwerke, nach dem gründlichen Reinigen, mit Wasserhochdruck (400bar, je nach Bauzustand) zusätzlich gesandstrahlt. Auf diese Weise bekommt man einen hervorragenden Eindruck von der tatsächlichen Bausubstanz und erhält einen von allen Vorbelastungen tatsächlich befreiten Haftgrund.
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Nach den Vorarbeiten werden die so freigelegten Oberflächen sofort mittels eines Sanierungsmörtels (Pagel R20/10, wenn vom Kunden nicht anders gewünscht) vorbeschichtet und so mit einer optimalen Haftbrücke versehen. Der Kunststoffvergütetete Mörtel ist abwasserbeständig und bildet so schon einen sehr guten Schutz.

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Beschichtung mit resiShield LV

Gleich nach der Mörtelbeschichtung kann das Zweikomponenten-Epoxydharzgemisch resiShield aufgetragen werden. Durchaus auch schon in den frischen Mörtel, wenn es die Umstände zulassen.

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resiShield LV ist ein extrem säure- und laugenbeständiges Epoxydmaterial der Fa. Resinnovation, was genau für diesen Anwendungsbereich entwickelt wurde. Es ist öl- und fettbeständig und entwickelt eine glatte, leicht zu reinigende Oberfläche, die das eigentliche Bauwerk dauerhaft vor der jeweils vorherrschenden Atmosphäre schützt.

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Das Material kann je nach baulichen Gegebenheiten gespritzt oder gestrichen werden. Das Endergebnis ist immer eine glatte, hochfeste und belastbare Oberfläche

Der fertige NoDig Schacht
Der fertige NoDig-Schacht wird dabei immer noch mit einer Stoßkante aus dauerflexiblem Harz8 RP20 (rot) eingebunden.
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Wobei das dauerelastische Harz8 RP20 den Übergang zum jeweiligen Schachtring optimal abgrenzt. Es verhindert, dass die unterschiedlichen Ausdehnungen von Metall zu Schachtkörper oder Stöße auf den Schachtkörper sofort an die Beschichtung weitergegeben werden und beugt dem Hinterwandern der Beschichtung vor.
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Erfahrungen mit dem NoDig Schacht
Dabei ist die Dauerhaftigkeit der Beschichtung in jedem Falle gewährleistet. Hier am Beispiel eines Schachtes vorher, der 2012 durch den Wasserverband Peine getauscht werden sollte, weil er in einer extrem korrosiven Atmosphäre fast gänzlich zerstört wurde.
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Derselbe Schacht, nach der Sanierung 2012
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Und nochmal der Schacht im Frühjahr 2017
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Ergebnis der Auswertung nach 5 Jahren
Die aufgetragene Beschichtung war auch nach 5 Jahren in einem hervorragenden Zustand, in allen 16 sanierten Schächten. Die Stoßkante mit Harz8 hat überall Ihren Dienst getan und die zwischenzeitlich durchgeführten Pflasterarbeiten in den umliegenden Bereichen komplett abgefedert, so dass keinerlei Risse oder Ausbrüche, die erwartet wurden seitens des Auftraggebers, festgestellt werden konnten.

Das Fazit des Wasserverbandes:
Von den normalen Verschmutzungen abgesehen, war der Schacht in einem hervorragenden Zustand und wird so auch die kommenden Jahre im Bestand gesichert sein.


Verwendete Materialien, Datenblätter:
resiShield
Harz 8 RP20
Pagel R20/10

Mitarbeiter

  • Kevin Ritter

    Webmaster
     k.ritter@rittek.de
  • Udo Hilker

    Kalkulator
     

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