Beispiel - Abdichten

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Beispiel - Abdichten

Bauwerksabdichtungen mittels Injektion von resiFill

Bauwerke im Grundwasserbereich stehen unter ständigem Wasserdruck. Wenn der Bauzustand an irgendeiner Stelle geschwächt ist oder der Gesamtzustand marode ist, kommt es zu Wassereinbrüchen.

Je nach Baukörper und Einbauten zeigt sich dies auf sehr unterschiedliche Arten und in unterschiedlicher Intensität. Hier ein sehr drastisches Beispiel von einem mangelhaft abgedichteten Blindanschluss



Gerade im Bereich von Einbindungen, aber auch im Fugenbereich oder bei nachträglich eingebrachten Einbauten, wie Steigeisen, wird das Bauwerk dann entscheidend geschwächt und vermag dem Wasserdruck nicht mehr standzuhalten.

Selbstverständlich sind auch nicht ordentlich abgedichtete Ringfugen immer Bruchstellen mit denen fest gerechnet werden kann.

Gerade diffuse Wassereinbrüche, die man nicht ganz exakt lokalisieren kann, sind dabei am gefährlichsten und aufwändigsten.

Die richtige Vorgehensweise beim Injizieren.

Wichtig ist hierbei, dass man sich vor dem Verpressen ein genaues Bild von den tatsächlichen Wasserquellen macht. Wo sind die geschwächten Stellen und wie kann man das Wasser am besten lenken.

         


Erst wenn man den Wasserverlauf in dieser Form kanalisiert hat und deutlich sichtbar wird, dass andere Flächen zu trocknen beginnen sollte man mit den weiteren Arbeiten fortschreiten.
Wenn es die baulichen Umstände hergeben, macht es Sinn um das derart gelenkte Wasser herumzusanieren. So verpresst man nicht alle geschwächten Stellen, sondern gegen die bereits gestärkten Wandungen und verbraucht daher deutlich weniger Verpressmaterial.

Das Verpressen

Verpresst wird mit einem Zwei-Komponenten PU-Schaum von resinnovation, namens resiFill. Das Material reagiert innerhalb von 40 Sekunden oder sobald es mit Wasser in Kontakt kommt. Damm bildet es einen dichten Schaumriege, der schnell aushärtet.
Hat man das Wasser gelenkt, verpresst man zunächst einmal nur an einem Punkt. Wichtig ist, dass man stossweise verpresst und nicht sofort alles verschließt.

Das Material muss Möglichkeiten haben innerhalb des Mauerwerks zu fließen, um so auch an die kleineren Leckagen zu gelangen. Auf diese Weise kann man dann auch ganze Flächen abdichten.

Auf den folgenden Bildern kann man sehr schön sehen, wie die einzelnen Bohrpacker miteinander kommunizieren und so das Dichtmaterial, teils über Meter hinweg, durch das gesamte Mauerwerk gepresst wird.

         


Hier deutlich: Das Material hat sich Lücken im Mauerwerk gesucht, und ist Meter über dem eigentlichen Wassereinbruch wieder ausgetreten. Eine derartig abgedichtete Wand kann man dann problemlos beschichten.


Das überschüssige Verpressmaterial kann man nach dem Aushärten einfach einsammeln und im Hausmüll entsorgen.

Gleiches gilt für die leeren Verpresskartuschen, so dass keinerlei Sondermüll anfällt.


Fertig abgedichtet

Wichtig ist, dass man die abgedichteten Flächen möglichst bald verschließt. Die PU-Sperre ist immer nur eine temporäre Wassersperre und durchfeuchtet mit der Zeit. Man sollte also nach dem Verpressen eine endgültige wasserdichte Sperre, wie kunststoffvergüteten Mörte, wie in diesem Fall, aufbringen.


Auf diese Weise ist gewährleistet, dass das Bauwerk auch dauerhaft dicht bleibt.

Mitarbeiter

  • Martin Eckermann

    Geschäftsführung, Dipl. Ing.
     martin.eckermann@nodig-support.de
  • Kevin Ritter

    Webmaster
     k.ritter@rittek.de

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